Leere

Dieses Gedicht entstand inmitten der tiefsten Krise. Ich verfasste es irgendwo zwischen einem Klassenzimmer unseres Gymnasiums und dem nächsten, nicht wissend, wie ich die kommende Zeit überstehen sollte. Eine tiefe Finsternis, welche sich über Jahre hinweg ausgebreitet hatte, überschattete nun meine Seele und nahm meine Gedanken ein. Der Glaube an Gott war mir bereits während jener Phase Hoffnung und Leben, doch noch zeigte sich der Kampf zwischen dem Licht Gottes und der Dunkelheit, die ich in mein Herz gelassen hatte, von seiner rausten Seite.
Mein erstes christliches Gedicht war ein Hilfeschrei an den Herrn, und Er erhörte mich in Seiner grossen Gnade und Treue. Danke, Vater. ❤

Leere

Er sagte nichts.
Aus seinen Augen
floh das Licht
man kann behaupten
seit Beginn war er schon tot.

Aus dem Gesicht
schwand das Vertraute
es entwich
der letzte Glaube
an ein Wunder, doch nicht Gott.

„Ergibst du dich!“,
höhnt’s immer lauter
es senkte sich
erschöpft das Haupte
und gab sich hin der schweren Not.

„Erhöre mich!
und lass mich laufen
Zieh mich dicht
zu deinem Hause
– aus dieser Hölle führ mich fort!“

Und da, ein Licht
es stürzten Bauten
die stellten sich
um den Beraubten
und frei war er von diesem Ort.

„Verzage nicht,
du kannst es glauben
dem, der verspricht
kannst du vertrauen
für immer hält der Herr sein Wort!“

Und so war es auch. Ich habe es nicht verdient, doch der Herr hat mich aus den Fängen der Schatten entwunden und den Staub von mir gewischt. Aus Jahren der inneren Leere und sinnlosen Verstrickung in Rebellion hat Er mich aufgrund Seiner Liebe befreit, hat mir ein neues Herz geschenkt und es erfüllt von einem Leben, das nicht von dieser Welt ist: Es ist das wahre Leben für und mit Jesus Christus, angefacht und gestärkt durch Seinen Heiligen Geist.
Danke, Vater. ❤

12 indem ihr dem Vater Dank sagt, der uns tüchtig gemacht hat, teilzuhaben am Erbe der Heiligen im Licht.
13 Er hat uns errettet aus der Herrschaft der Finsternis und hat uns versetzt in das Reich des Sohnes seiner Liebe,
14 in dem wir die Erlösung haben durch sein Blut, die Vergebung der Sünden.
(Kolosser 1; 12-14 Schlachter 2000)
https://www.bibleserver.com/text/SLT/Kolosser1 15.08.2017, 23:02
25 Jesus spricht zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt;
26 und jeder, der lebt und an mich glaubt, wird in Ewigkeit nicht sterben. Glaubst du das?
(Johannes 11; 25,26 Schlachter 2000)
https://www.bibleserver.com/text/SLT/Johannes11 15.08.2017, 23:08

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